Die Bachelor-Arbeit – ein Überblick

Die Bachelorarbeit bildet den Abschluss des seit 2006 in Europa über die Bologna-Reform eingeführten Bachelor-Studiums. Dabei gilt der Bachelor-Grad als erster und berufsqualifizierender Abschluss des europäischen Hochschulstudiums.
Für die Arbeit werden zwischen 6 und 12 ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) Punkte vergeben. Einem ECTS-Punkt entsprechen laut Vorgaben der Bildungsministerien zwischen 25 und 30 Arbeitsstunden. Das heißt, dass für eine Bachelorarbeit – je nach Rechnung – zwischen 150 und 360 Arbeitsstunden (oder ca. 20 – 45 Arbeitstage) aufgewendet werden sollen.

In der Bachelorarbeit soll der Studierende unter Beweis stellen, dass er in selbständiger Arbeit ein für sein Studienfach relevantes Thema schriftlich bearbeiten kann. Welche Themen dafür in Frage kommen, hängt  vom jeweiligen Studienfach und  im Besonderen vom Betreuer der Bachelorarbeit (prüfungsberechtigte Hochschullehrer, meist Professoren) ab. In der Regel darf und soll der Studierende sich das Thema für die Arbeit – nach Absprache mit seinem Betreuer – selbst aussuchen. Wer beispielsweise International Business Administration studiert, der kann seine Abschlussarbeit zum Beispiel über internationale wirtschaftliche Entwicklungen im Rahmen der Finanzkrise schreiben.

Die Arbeit sollte – selbstredend – den allgemeinen Standards über das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten genügen (Gliederung, Zitation etc.), keine Plagiate beinhalten und – hier gehen die Vorgaben allerdings weit auseinander und können auch innerhalb eines Fachbereichs von Dozent zu Dozent stark variieren – den inhaltlichen Anforderungen, die dem Studierenden gestellt werden, genügen.

Der Umfang der Bachelorarbeit beträgt – auch hier gibt es große Unterschiede – in etwa zwischen 20 und 60 Seiten. Die Bearbeitungsdauer und Abgabefrist ergibt sich aus dem zugrunde gelegten, veranschlagten Zeitaufwand, und kann zwischen 2 und 4 Monaten betragen.

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