Einstieg ins Berufsleben: Welcher Bildungsweg hat Vorteile?

Während früher nach acht Jahren „Volksschule“ und drei Jahren Ausbildung schon mit 17 der Gesellenbrief winkte, beginnt für viele heute mit diesem Alter erst der Berufseinstieg. Und wer gar zu den zahlreicheren Abiturienten gehört, hängt in der Regel noch ein Studium dran. So liegt der Jobeinstieg deutlich jenseits der 20, und die meiste Zeit besteht die Ungewissheit, ob man denn überhaupt den richtigen Einstieg findet. Da lässt sich aber einiges zur Beruhigung arrangieren, wenn man sich rechtzeitig Gedanken macht.

Zunächst einmal: Während früher ein einzelner Abschluss (Diplom, Magister oder Stattsexamen) der klassische Einstieg in die Berufswelt der Akademiker war, sind es heute zwei Abschlüsse: der schnelle Bachelor und der anschließende Master. Welcher sollte es denn sein?

Sicher gibt es Statistiken, die besagen, dass beim Master ein höheres Einstiegsgehalt „drin“ sei. Doch ist das entscheidend?
Wenn der Bachelor bereits zwei Jahre verdient hat, fängt der Master gerade erst an, ins Berufsleben zu starten. Warum also nicht mit dem Bachelor einsteigen? Wenn es nicht gelingt, einen Job zu finden, kann man immer noch den Master draufsatteln. Und selbst wenn man nach einiger Zeit merkt, dass der Job doch nicht der richtige ist, kann man den Master in Angriff nehmen.

Auf Arbeitsmarkttauglichkeit achten

Darüber hinaus stellt sich auch die Frage, wie populär und arbeitsmarkttauglich das Studienfach ist. Wenn es gefragt ist, dann sind die Chancen zum leichten Einstieg in den Beruf ungleich größer. Wer dagegen ein „ungefragtes“ Fach studiert, hat es wesentlich schwerer, anschließend auch einen Job zu finden.

Nach wie vor sind Absolventen der Ingenieurwissenschaften gefragt. Aber vielen Studenten sind diese Fächer ein Buch mit sieben Siegeln, und sie machen lieber einen Bogen um die Technik. Schade – denn in diesen Fächern wäre die Konkurrenz dann nicht so groß.

Ist die Berufsausbildung beendet, kann die Suche nach der geeigneten Arbeitsstelle oder erst einmal einem Praktikum beginnen. Online Stellenangebote finden kann man bequem über Suchmaschinen im Internet, die zuverlässig die aktuellen Angebote liefern.

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